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Chronik2016-10-18T13:58:02+00:00

Die Chronik des gesamten Vereins „Frohsinn“ bis zum „TuS Töpen 1906 e.V.“

Viel Spaß beim Lesen!!!

Der TuS Töpen möchte sich an dieser Stelle recht herzlich bei Herrn Karl Benker bedanken

der die Chronik so detailliert aufbereitet hat.

100 Jahre TuS Töpen

1906-2006 

Im Jahre 1902 fanden sich 13 junge Töpener zusammen und gründeten den Verein„Frohsinn“. Doch schon bald wurde der Wunsch laut, diese mehr gesellige Vereinigung in einen Turnverein umzuwandeln.

Am 26.08.1906 erfolgte deshalb die Gründungsversammlung des Turnvereins Töpen. Die Mitglieder wählten Hermann Tröger zum 1. Vorsitzenden und schenkten ihm das Vertrauen in diesem Amt bis 1934, wo er dann frei­willig seinen Rücktritt erklärte.  

Von allem Anfang an knüpften die Verantwortlichen des Vereins enge Bande zu den be­nachbarten thüringischen Gemeinden, wie Hirschberg und Gefell. Auch wurde neben der sportlichen Betätigung das musische und gesellschaftliche Leben intensiv gepflegt. Die jährlich stattfindenden Turnfeste, Theaterabende, Bälle und Christbaumverlosungen an Silvester geben davon eindrucksvoll Kunde. Waren in den Anfangsjahren „Freiübungen“ die Stärke der Töpener Turner, so leisteten sie in den Jahren vor dem 1. Weltkrieg, nach Anschaffung von Barren und Reck, Beachtliches an diesen Geräten.

 

Im Jahre 1913 wurde eine wöchentliche Singstunde eingeführt, damit jedes Mitglied „turnerische und pa­triotische Lieder“ lernte. Die Jahrhundertfeier der Völkerschlacht bei Leipzig am 18.10.1913 beging der Verein mit einem Fackelzug und einer Kirchenparade.

 

Noch vor Ausbruch des 1. Weltkrieges, am 5. Februar 1914, gründeten 10 sportbegeisterte Damen unter Leitung des Tischlermeisters Lippert eine Turnriege. Im Rahmen einer umfang­reichen Feier beging der Verein am 6., 7. und 8. Juni 1914 die Weihe seiner 1. Fahne. Der beginnende Krieg warf seine Schatten auch auf das Vereinsleben, so gründeten am 8. Dezember 1914 60 Mitglieder eine Jugendwehr.

 

Das eigentlich sportliche Leben kam bis Ende 1916 völlig zum Erliegen, die meisten Turner standen im Felde, und Vereinsdiener Christoph Lindner leitete während der Kriegsjahre die Vereins- geschäfte.

  

Als am 9. Januar 1919 die erste Generalversammlung nach dem Kriege einberufen wurde, zogen die Mitglieder eine traurige Bilanz: 19 Kameraden waren gefallen. Der Turn­betrieb und das gesellige Leben wurden wieder aufgenommen.

 

Am 20. Oktober 1920 fassten die Turner den Beschluss, eine Sängerabteilung zu gründen, und im gleichen Jahr hatte die Damenriege ihr erstes öffentliches Auftreten.

 

1921 bekundete der Fußball­klub Töpen seinen Willen, sich dem Turnverein als eigene Abteilung anzuschließen. Zwei kleine Beispiele mögen die Inflation veranschaulichen, so betrug 1923 der Monats­beitrag 50 Mark und der Eintritt  für eine Tanzveran- staltung  3000 Mark.

 

In den Jahren zwischen 1925 und 1931/32 war der Turnverein in eine Krise gekommen. Die Begei­sterung für das Turnen ließ nach, die Vorstandschaft äußerte wiederholt Rücktrittsab­sichten und erwog ernsthaft aus dem Deutschen Turnerbund auszutreten.

1929 umfasste der Verein nach vorausgegangenen zahlreichen Austritten noch 55 Mitglieder.  

1930 be­suchte Oberturnwart Spörl aus Hof mehrmals die Übungsstunden in Töpen, um durch Rat und Tat langsam einen neuen Geist in den Verein zu tragen.

1931 beging der TV Töpen das 25-jährige Jubiläum seiner Gründung.In diesem Jubeljahr wurde eine Handballabteilung ins Leben gerufen, die im selben Jahr noch 3 Spiele austrug. Die politische Wende 1933 machte sich auch im Vereinsleben bemerkbar, zunächst änderte man die Statuten dahingehend, dass alle Mitglieder, die keine vaterländische Gesinnung bekundeten, ausgeschlossen wurden. Am 10. September 1933 erfolgte die Gleichschaltung des Vereins mit der Bekanntgabe neuer Richtlinien. Der Schützenverein Töpen löste sich im selben Jahr auf und beantragte seine Eingliederung in den Turn­verein als besondere Abteilung. Unter der Leitung von Paul Schiller gründeten die Mit­glieder außerdem noch eine Sparabteilung.  1934 stellte Hermann Tröger sein Amt als 1. Vorsitzender zur Verfügung, und Martin Fugmann führte nunmehr den Verein.  1935 be­mängelte der Turnwart den schlechten Besuch der Übungsabende und forderte die Ju­gend zu mehr sportlicher Aktivität auf.  1939 wechselte die Vereinsführung an Heinrich Goller über.  Als er 1940 zum Militärdienst einrücken musste, leitete Oberturnwart Jean Müller die Geschicke des Vereins bis zum Ende des 2. Weltkrieges. Nach dem Zusammenbruch des 3. Reiches sollte auch im sportlichen Bereich ein Neu­beginn auf demokratischer Grundlage erfolgen.  In der 1. Maihälfte des Jahres 1946 fand daher im Gasthof ..Schwarzes Roß“ in Anwesenheit von 42 Einwohnern die Gründung des Turn- und Sportvereins Töpen statt.Hermann Schultz, der spätere langjährige Bürgermeister der Gemeinde, wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt und mit der Lizenzierung bei der amerikanischen Militärre­gierung und den deutschen Behörden beauftragt. In der Saison 1946/47 hatte die Fuß­ballmannschaft bereits 32 Spiele in der damaligen Bezirksklasse II ausgetragen, und im

Winter 1947/48 fanden sich die Turner unter der altbewährten Leitung von Turnwart Max Lippert zu ihren ersten Übungsstunden nach dem Kriege im Saal des Gasthofs Laubmann zusammen. Das Landratsamt Hof erteilte im Februar 1948 die lang ersehnte Lizenz, und im selben Jahr übernahm Christian Tröger die Vereinsgeschäfte.

Am 30.12.1948 ging durch Beschluss einer Mitgliederversammlung der Besitz des ehemaligen Turnvereins in das Eigentum des TuS Töpen über, seine Mitglieder wurden ebenfalls übernommen. Der neue Verein führte nunmehr das Gründungsjahr des Turnvereins und nannte sich Turn-und Sportverein Töpen 1906.    

Georg Hopf übernahm 1949 die Leitung des Vereins. Im folgenden Jahr wurde eine Tischtennisabteilung ins Leben gerufen und das erste Sommersportfest veranstaltet.

Ab 1951 wählten die Mitglieder die Vorstand­schaft nur noch alle 3 Jahre.

Von 1949 bis 1959 führten die Fußballer zahlreiche Interzonenspiele und die Turner Vergleichskämpfe mit thüringischen Mannschaften durch.

 

Im Rahmen eines Sportfestes wurde am 2. August 1953 das Umkleidehäuschen seiner Bestimmung übergeben. 1953 fasste man ferner die Gründung einer Schützenabteilung ins Auge.

Im Jahre 1956 beging der TuS Töpen das 50. Jahr seiner Gründung und die Weihe der neuen Fahne mit umfangreichen Veranstaltungen, leider bei sehr schlechter Witterung.  

Aufstieg in die Kreisklasse B 

Ein Jahr später gelang der 1. Fußballmannschaft der Aufstieg in die Kreisklasse B.

 

In der Saison 1958/59 hatte der TuS Töpen Nachwuchssorgen bei den Fußballern und bildete deshalb mit dem FC Trogen eine Spielgemeinschaft, die. sportlich gesehen, ein Erfolg wurde.

 

1961 schlossen sich mehrere Schachfreunde dem Verein an und gründeten unter Otto Erdenberger eine Abteilung.

 

1962 musste die 1. Seniorenmannschaft in die Kreisklasse C absteigen.

 

Bei der Generalversammlung 1963 trat Georg Hopf von seinem Posten als 1. Vorsitzender zurück. Die Mitglieder wählten Hans Wunder zu seinem Nachfolger. Im selben Jahr errang die 1. Fußballmannschaft den Grenzland­pokal.

 

1964 stießen 20 Faustballer zum Verein und bildeten seit 1965 eine weitere Ab­teilung.

     

Georg Hopf wählte man 1966 erneut zum Vereinsvorsitzenden und beging mit einer größeren Sportveranstaltung das 60-jährige Vereinsjubiläum.

 

Seit 1966 kann auch bei Dunkelheit auf dem Sportplatz trainiert werden, denn Beleuchtungsanlagen auf 2 Masten sorgen für die notwendige Helligkeit.

  

Am 15. Juni 1968 be­teiligte sich der TuS Töpen mit 10 Läufern an einem Stafettenlauf, den der Turngau Nord­oberfranken anlässlich seines 100-jährigen Bestehens durchführte.

 

Ein Jahr später schaffte die 1. Fußballmannschaft wiederum den Aufstieg in die Kreisklasse B, und Architekt Hans Schrenk fertigte den ersten Plan für ein größeres Gebäude mit Umkleide­räumen am Sportplatz.

A-Klasse-Aufstieg 1971 

1971 feierte die Fußballabteilung ihren 25. Geburtstag, und die Seniorenmannschaft erzielte ihren größten sportlichen Erfolg, den Aufstieg in die Kreis­klasse A. 

Wolfgang Langheinrich wurde 1972 Nachfolger von Georg Hopf und übernahm die Leitung des Vereins.

 

Im Jahre 1973 gelang den Faustballern der Aufstieg in die Kreis­klasse B, während die 1. Fußballmannschaft aus der A-Klasse zurück in die B-Klasse musste.

 

1974 war ein glückliches Jahr für die Nachwuchsarbeit: so konnten der 2. Vorsitzender Karl Reichel und Jugendleiter Bernd Reichel eine Fußballschülermannschaft ins Leben rufen, und Adolf Feldrapp fand sich bereit, die Turnstunde für Knaben zu leiten. 1974 stieg die Faustballmannschaft wieder in die Kreisklasse C ab.

 

Mit der Eröffnung der Turnhalle 1977 nahm der Trainingsbetrieb merklich zu. Im selben Jahr etablierte sich eine Tischtennisabteilung, und die Schülermannschaft wurde Meister in ihrer Klasse.

    

1979 wurde anlässlich einer Sportwoche der erste Töpener Volkslauf ausgetragen und kurze Zeit später, am 13. September 1979, gründeten 21 Personen die Abteilung Langlauf.

 

1980 brachte wechselnde Erfolge, so stieg die 1. Schülermann­schaft in die Kreisschülergruppe auf, während die 1. Mannschaft den bitteren Weg in die C-Klasse antreten musste.

1981, im 75. Jahr seines Bestehens, wurde der TuS Töpen 06 von Hans Herrmann als 1. Vorsitzenden, Siegfried Wunderlich als 2. Vorsitzenden, Emil Jahn als Hauptkassier und Reinhold Hopf als Schriftführer geführt und umfasste 415 Mitglieder, die in den Abteilungen Fußball, Faustball, Tischtennis, Turnen, Schach und Langlauf ihren sportlichen Neigungen nachgingen.   Die Jahre 1981 und 1982 bildeten für den Jugendfußball im Turn- und Sportverein eine Höhepunkt. Musste die Schülermannschaft aus der Kreisgruppe wegen Mangels an interessierten Knaben zurückgezogen werden, so umfasste die Jugendabteilung zirka 100 Spieler, und die Verantwortlichen konnten zwei Mannschaften für die Punktspiele melden. So wurde die 1. Jugendmannschaft Meister und stieg in die Kreisjugendgruppe auf, die 2. Mannschaft konnte immerhin die Herbstmeisterschaft in ihrer Gruppe erringen.

Die Vereinsmitglieder wählten 1982 in der Hauptversammlung Klaus Langheinrich zum 2. Vorsitzenden und beriefen Anton Göppel in das Amt des Hauptkassierers. Da der alte Sportplatz dringend erneuerungsbedürftig war, befasste man sich eingehender mit dem Bau eines neuen Rasenspielfeldes.  Im Jahr 1983 stieg die 1. Tischtennismannschaft der Männer aus der Kreisliga III in die Kreisliga II auf, die Mitglieder stimmten einem Sportplatzbau zu und genehmigten DM 5000,- für eine Erneuerung der Zuschauerbarriere. Die Weihnachtsfeier fand erstmals in der Sporthalle statt. In den Vorstand wurden Reinhold Hopf als Hauptkassierer und Michael Sachs als Schriftführer gewählt, den aber bereits ein Jahr später Adolf Lindner ablöste. Für die Tischtennispieler war 1985 ein erfolgreiches Jahr; denn die 1. Herrenmannschaft schaffte den Aufstieg in die Kreisliga I. Andererseits mussten die Faustballer wegen Personalmangels den Spielbetrieb einstellen. Die D- und C-Jugendmannschaften bildeten mit ihren Altersgenossen des FC Trogen eine Spielgemeinschaft, die sich bewährte. 

Der TuS Töpen als Mitglied der Leichtathletikgemeinschaft Hof wurde von der LG aufgefordert, mehr für die Leichtathletik zu tun. Da in Töpen aber keine Leichtathletikabteilung gegründet wurde, konnten interessierte Töpener Sportler am Training in Hof teilnehmen. Die Bauarbeiten für ein neues Spielfeld hatten begonnen. Die Zusammenarbeit im Jugendbereich mit dem FC Trogen wurde 1987 auf den ZV Feilitzsch ausgedehnt. Die 1. Tischtennismannschaft musste im selben Jahr wegen zahlreicher Spielerabgänge in die nächstniedrige Leistungsklasse absteigen.

Die Vereinsführung hoffte, den neuen Rasensportplatz 1988 benützen zu können. Die Faschingsveranstaltung fand 1988 erstmals in der Sporthalle statt. Im darauffolgenden Jahr legte die bauausführende Firma Normann die Schlussrechnung für den Sportplatzneubau in Höhe von DM 295876,– vor. 1989 übernahm der ehemalige Spieler des FC Bayern Hof, Günter Reißner, das Amt des Übungsleiters der 1. Mannschaft vom bisherigen Trainer Jürgen Hagen, und Alexander Benker beendete ab der Saison 1989/90 seine Tätigkeit als Trainer und Betreuer im Jugendbereich. 

Die politische Wende in Deutschland machte sich 1990 auch im Verein bemerkbar. So starteten die Faustballer einen Neubeginn, nahmen aber noch nicht an Punktspielen teil. Die Tischtennisabteilung konnte regen Zulauf aus dem grenznahen Thüringen verzeichnen, und die Altherrenmannschaft trug seit Jahren wieder ein Spiel gegen die Alten Herren des BSG Fortschritt Hirschberg aus. Für die Ankündigung des Faschingstanzes wurden erstmals Plakate auch in der damals noch existierenden DDR ausgehängt, und die Gäste aus diesem Bereich hatten freien Eintritt. Probleme entstanden in der Jugendfußballabteilung, weil weder ein Trainer noch ein Betreuer zur Verfügung standen.

Nach den Rücktritt des 1. Vorsitzenden Hans Herrmann wählten die Mitglieder in einer außerordentlichen Versammlung Michael Schultz in dieses Amt, und den bisherigen 2. Vorsitzenden Klaus Langheinrich löste Günter Scholz ab. Im  Jahr 1991 erfolgte im Rahmen des Pfingstsportfestes vom 17. Mai bis 20. Mai unter der Schirmherrschaft von Alfred Börner M. d. L. die Einweihung des neu angelegten Rasensportplatzes mit dem Spiel der Altherrenmannschaft, der SpVgg Hof und des TuS Töpen. Die Tischtennispieler der Fortuna Gefell traten geschlossen dem Turn- und Sportverein bei. Auch das Knabenturnen fand zahlreiche Interessenten, sodass die Übungsstunden wieder beginnen konnten. Der Trainingsbesuch der 1. und 2. Fußballmannschaft ließ sehr zu wünschen übrig, infolgedessen legte Übungsleiter Reißer seine Tätigkeit nieder, und Jürgen Hagen trainierte ab jetzt beide Männermannschaften. 

Eine erfreuliche Entwicklung nahm bis Mitte der Neunzigerjahre des vorigen Jahrhunderts die Mitgliederbewegung. Sie erreichte 1995 mit 455 Beitragszahlern den höchsten Stand in der Vereinsgeschichte, um dann in den folgenden Jahren, bis zum Jubiläumsjahr 2006, auf 315 Mitglieder zu sinken. 1992 feierte die Tischtennisabteilung ihr fünfzehnjähriges Bestehen, und die Faustballer beteiligten sich wieder an Punktespielen und Pokalturnieren. In der Hauptversammlung 1994 nahmen die Mitglieder die Neufassung der Vereinssatzung an, die nunmehr der Abgabenordnung entsprach. Um Zuschüsse von den Sportverbänden zu erhalten, wurde 1995 der monatliche Beitrag auf DM 5,– erhöht. Im selben Jahr bekundeten so vielen Damen Interesse am Faustballsport, dass eine Mannschaft gebildet werden konnte. Da keine Übungsleiterin gefunden werden konnte, fielen die  Mädchenturnstunden aus. 1996 wurde Ulrich Groß zum 2. Vereinsvorsitzenden gewählt. Zwei Jahre später sah sich die Vorstandschaft gezwungen, den neuen Sportplatz zu sanieren und ein neues Gerätehaus zu bauen. Die Mitgliederversammlung genehmigte beide Vorhaben. 

Die Wahlen 1999 brachten Ulrich Groß in die Position des 1. Vorsitzenden, sein Stellvertreter wurde Stefan Beyer. Die Erneuerung des Rasensportplatzes wurde in Angriff genommen und im selben Jahr erfolgreich abgeschlossen. Wegen Mangels an Spielern nahmen die Faustballer mit einer gemischten Damen- und Herrenmannschaft an den Punktespielen und Turnieren teil. Das Training mussten sie in Hof beim TSV durchführen, da die Töpener Sporthalle überbelegt war. Im Jahr 2001 wurde das Gerätehaus fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben. Im sportlichen Sektor traten Rückschläge ein, weil die Abteilungen Faustball, Leichtathletik und Schach ihren Betrieb einstellen mussten. 2002 stellte der Verein die Mitgliederbeiträge auf Euro um, und zwei ausgediente Bushäuschen wurden neben dem Gerätehaus auf dem neuen Sportplatz in die Erde versenkt, mit einer Holzkonstruktion versehen und dienen nunmehr als Terrasse. Ein drittes Wartehäuschen will man zu einem Grillstübchen umfunktionieren. Leider mussten in diesem Jahr auch die Übungsstunde in Aerobic eingestellt werden. Der Geräteschuppen neben dem alten Sportplatz wurde 2003 für die Unterbringung der Kleinfeldfußballtore verlängert und der gebrauchte gemeindliche Rasenmäher übernommen.  Die Faustballer trainierten wieder, nahmen aber an den Punktespielen noch nicht teil. Bei den Fußballern löste Werner Loderbauer als Spielertrainer den bisherigen Übungsleiter Helmut Reindl ab. 

Mit der Gründung der Jugendfördergemeinschaft (JFG) Bayerisches Vogtland e. V. im Jahr 2004 entstand eine Organisation, bestehend aus den Vereinen TuS Töpen, ZV Feillitzsch, FC Trogen und SG Gattendorf, in der die D- bis A – Jugendmannschaften zusammengefasst wurden. Vorteile dieses Vereins, der Mitglied des BLSV ist, sind beträchtliche Minderungen der Passgebühren und die Möglichkeit des Aufstieges der Jugendmannschaften in höhere Spielklassen. Am 27. November 2005 verunglückte der 1. Vorsitzende Ulrich Groß in Ausübung seines Dienstes als Polizeibeamter tödlich. Ewald Reichel erklärte sich bereit, den Vereinsvorsitz bis zur nächsten ordentlichen Hauptversammlung vorübergehend zu übernehmen und die Vorbereitungen für das hundertste Gründungsjubiläum des TuS Töpen im Jahre 2006 zu treffen. Im 100. Jahr seines Bestehens setzt sich die Vorstandschaft zusammen aus dem kommissarischen 1. Vorsitzenden Ewald Reichel, dem 2. Vorsitzenden Stefan Beyer, dem Hauptkassierer Reinhold Hopf und der Schriftführerin Rita Goller. Den derzeit 315 Mitgliedern bietet der Verein die Möglichkeiten, sich in den Abteilungen Fußball, Faustball, Tischtennis und Turnen sportlich zu betätigen.

 Karl Benker